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Sich selbst spüren

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7. Dezember 2016

Leicht ist es, den Zugang zu sich selbst zu verlieren, wenn man permanent mit äußeren Einflüssen bombardiert wird. Oder man hat irgendwann mal die Nachricht erhalten, dass man nicht okay ist, wie man ist, und dies geglaubt und verinnerlicht. Andere Male müssen wir unser Inneres aus reinem Selbstschutz etwas abschirmen. Die Liste lässt sich fortsetzen.

Was in bestimmten Situationen hilfreich und nötig ist, um mit ihnen klar zu kommen und uns vor Verletzungen zu schützen, bringt uns in anderen um das volle Erleben unseres Seins und das Nutzen des gesamten Spektrums unseres inneren Wissens. Viele von uns haben irgendwann aufgehört, sich zu spüren: die eigenen Körper- und Sinneswahrnehmungen sind reduziert.

Sind wir uns dessen nicht bewusst oder nehmen es als unveränderlich und gegeben hin, geben wir damit jedoch echte Schätze auf: unsere innere Weisheit und Intuition; unsere Einzigartigkeit; das, was uns ausmacht, und was wir uns und dieser Welt zu geben haben; das volle Erleben unserer Erfahrungen.

Glücklicherweise können wir uns jederzeit entscheiden, diese zurückzuerlangen. Wie? Indem wir uns auf eine Reise zu uns selbst begeben und beginnen, eine bewusste Beziehung mit allen Aspekten unseres Seins aufzubauen, den Verstand für eine Weile auf den Beifahrersitz verbannen und verstärkte Aufmerksamkeit auf die Weisheit unseres Körpers und unserer Seele richten. Dafür gibt es viele wundervolle Wege, deren Erkundung ein Abenteuer an sich ist, und die uns mit einer Form von innerem Reichtum, Fülle und Schönheit in Verbindung bringen, die für jeden ganz einzigartig und damit authentisch ist.

Die Fähigkeit, sich selbst zu spüren, kann uns zu innerer Stärke und Klarheit und zu einem sicheren Platz im Innern verhelfen, wenn im Außen mal wieder alles zu viel und zu laut wird.

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